Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Wahl in Schleswig-Holstein
Wahlteilnahme aller Bürger und Bürgerinnen dient dem demokratischen Willensprozess - Keine Stimme für Nazis
Text: Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Bezirk Nord Foto: DGB
Ich rufe Sie persönlich auf, machen Sie am 6. Mai 2012 von Ihrem Recht zur Wahl des schleswig-holsteinischen Landtags Gebrauch. Demokratie lebt von der Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger am demokratischen Willensbildungsprozess. Wählen Sie die Partei, mit der Sie die größten Übereinstimmungen haben. Verweisen wir gemeinsam die Rechtsextremisten in die Schranken. Keine Stimme für alte und neue Nazis! Am 6. Mai 2012 wählen die schleswig-holsteinischen Bürgerinnen und Bürger einen neuen Landtag. Die Neuwahl wurde erforderlich, weil das Landesverfassungsgericht die jetzige Zusammensetzundes Parlamentes mit den zahlreichen Überhangs- und Ausgleichsmandaten für verfassungswidrig erklärt hat. Statt normalerweise 69 zählt der jetzige Landtag 95 Abgeordnete.
Aufruf: „Gerechte Löhne und Soziale Sicherheit“ - so lautet das Motto zum Tag der Arbeit
Text: Markus Paschke, DGB-Regionsvorsitzender Ostfriesland Foto: Audra Brinkhus
Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften wollen die Zukunft Europas sozial gestalten. Die Gewerkschaften kämpfen schon immer für gerechte Löhne, soziale Sicherheit und gute Arbeit. Diese Themen sind aktueller denn je. Wenn versucht wird, die Folgen der Euro-Krise auf Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und sozial Schwache abzuwälzen, müssen wir in Deutschland und in ganz Europa dagegen kämpfen.
Maiaufruf: Gerechte Löhne und soziale Sicherheit sind Garanten für die Zukunft
Text: Andreas Kossiski, DGB-Regionsvorsitzender Köln-Bonn Foto: DGB-Region Köln-Bonn
Jedes vierte Arbeitsverhältnis ist inzwischen ein Minijob. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Zum großen Teil erhalten sie keine anderen Angebote, obwohl sie mehr arbeiten wollen. Minijob, Midijob, unfreiwillige Teilzeit, Befristungen, Werkverträge, Scheinselbstständigkeit, aufstockende Sozialhilfe trotz Arbeit – es läuft etwas falsch am deutschen Arbeitsmarkt! Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde. Nur mit dieser Lohnuntergrenze ist ein menschenwürdiges Leben möglich. Wir brauchen Equal Pay!
Aufruf: „Gerechte Löhne und Soziale Sicherheit“ - so lautet das Motto zum Tag der Arbeit
Text:
Foto: Audra Brinkhus
„Nach der Krise ist vor der Krise“ – Für diesen Satz wurden die Gewerkschaften nach der sogenannten „Immobilienkrise“ 2009 gescholten. Schwarzmaler und Panikmacher seien wir, die Krise sei ein einmaliger Ausrutscher und habe nichts mit freien Märkten und Kapitalismus zu tun. Das alles ist noch keine zwei Jahre her. Und heute? Heute befinden wir uns in einer noch viel größeren Krise.